Fahrrad Merlin

Fahrrad-Geschichten (Stories)

FAHRRAD-GESCHICHTEN

Hallo und Willkommen auf meiner Seite für Fahrrad-Geschichten - hier findet
Ihr Geschichten rund um's Fahrrad,- z.B. Erlebnisse mit Restaurierungen, 
oder Geschichten die Die Vergangenheit des Fahrrades selbst betreffen, oder
wie ich Es erworben habe usw.usw. 
Wenn Ihr Eine Geschichte habt - wie Ihr Eueren Oldie - oder auch 
Euer Lieblings Fahrrad erworben - oder auch was Ihr mit Ihm erlebt habt....
Dann schreibt mir doch die Geschichte im Kontaktformular via e-mail ...
und vielleicht findet Ihr Euere Geschichte bald hier auf dieser Seite.

Viel Spaß beim lesen!

Euer 
Fahrrad-Merlin


RIXE-Geschichte:

Es trug sich zu vor gut eineinhalb Jahren in Karlsruhe-Stadt, ich war gerade mit meiner Freundin unterwegs und wir fuhren mit den Rädern nach Hause - ich damals mit meinem "VATERLAND - Baujahr 1941" - Sie mit einem Damen-Klassiker der Marke "SCHAUFF - Baujahr 1985" in Violett-Schwarz.
Wir befuhren Die Obere Kaiserstrasse auf Höhe der Haltestelle "Durlacher-Tor-Campus Süd", als mir ein
Damen-Oldtimer im rechten Augenwinkel auffiel.
Ich bat meine Freundin mal kurz anzuhalten, weil ich es mir aus der Nähe ansehen wolle.
Sie war davon zwar nicht sooo begeistert, doch Sie verstand meine Leidenschaft was alte Fahrräder
anging. Ihr gefiel' das mittlerweile auch ein wenig, mit welchem Herzblut ich
an eine Restaurierung eines Oldies heranging.
Sie fand Diese auch hin und wieder als sehr hübsch,doch fahren damit - wollte Sie nie gerne..
doch Sie erkannte schon den geschichtlichen wie auch den ideellen Wert.
Also fuhr ich ganz nah 'ran und begutachtete das Objekt meiner Begierde.
Der Rahmen war in einem schlechten Zustand - vom Lack ganz zu schweigen.
Ich stieg ab und ging - nach einem kurzen Check in den Laden hinein um nach dem Preis zu fragen.
Die Dame am Tresen schaute mich kurz an uund kam sofort mit hinaus in's Freie.
Als wir wieder vor dem Rad standen - das genau vor Ihrem Schaufenster abgeschlossen stand - 
erklärte Sie mir, daß Sie dieses Rad nur schweren Herzens verkaufen würde, aber Sie es müsse, 
da zuviele Erinnerungen an Ihre Mutter in dem Rad steckten, und Sie es nicht mehr ertrug,
es noch länger zu sehen. Das Rad gehörte im Jahre 1941 Ihrer Mutter, Sie hatte es 1938 neu gekauft für 1100.-
Reichsmark von einem Karlsruher Händler. Als der Krieg ausbrach wollten Ihre Mutter und Sie - mittlerweile auch 80 Jahre alt - in den Luftschutzkeller laufen - aber das Fahrrad musste mit.
Ihre Mutter liebte es und hing an dem besonderen Fahrrad.
Da Die Tochter - also meine Verkäuferin die das Geschäft nur noch ab und zu vertretungsweise leitete - 
normalerweise macht dies Ihr heutiger Sohn - mit Ihrem VICTORIA Fahrrad schon einige Meter Vorsprung hatte und schon am Eingang des Bunkers in Mühlburg stand, kam die Mutter mit
dem RIXE hinterher.Doch dazu sollte es nicht mehr kommen.
Die Mutter erwischte ein Schlagloch, und stürzte zu Boden - Sie rollte sich ab, und blieb einige Meter weiter unverletzt liegen.

Sie wollte gerade wieder aufstehen und rief' Ihrer Tochter noch zu, Sie solle weiterrennen - Sie würde
schon hinterher kommen - doch das sollte nicht mehr passieren. Just in diesem Moment schlug an der Stelle an Der sich Ihre Mutter gerade aufrappelte eine englische Granate ein. - Die Tochter war geschockt...aber wie in Trance ging' Sie zu dem RIXE-Fahrrad - das den Angriff heil überstanden hat - mit ein paar kleinen Schrammen und Kratzern, und hob es auf um es auch mit in den Bunker zu nehmen. Und so kam es, daß Sie es bis heute bewahrte.
Als Sie mir die Geschichte erzählte, kullerten der Verkäuferin nicht gerade wenig Tränen die Wangen hinab.
Ich nahm Sie in den Arm....und Sie meinte, daß ich es für 50.-€ haben könne. Ich schlug sofort ein, und
versicherte Ihr, daß das Rad bei mir ein gutes Zuhause haben wird und daß Sie es jederzeit wieder
sehen kann sofern Ihr danach wäre. Sie lächelte mich an, drückte meine Hand und nichte leicht mit und
gab mir zu verstehen, daß Sie das so lieb fände, daß ich mich dem Rad annahm um es wieder
zu restaurieren und somit wieder betriebsfähig zu machen - trotzdem blieb ein Rest Unsicherheit,
ob ich es denn schaffen werde es wirklich so hin zu kriegen - es also in den Zustand zu versetzen
in dem es 1941 einst mal war. Mit einem kurzen Danke und Tschüss verliessen wir den Laden mit unseren Rädern und dem Neuen "Familienmitglied" mit Ziel Karlsruhe-Durlach - wo ich zu der Zeit noch wohnte.
Ich trug unsere nun drei Fahrräder in den dritten Stock hinauf,und stellte Sie in mein Schlafzimmer,wo
schon ein paar andere Oldies auf Ihren zweiten Frühling warteten, und an denen ich schon
d'ran war Sie wieder in Ihren Urzustand zurückzuversetzen.

Wir machten uns erst einmal etwas zu Essen, und während wir uns die Bäuche vollschlugen,
sinnierte und erarbeitete in meinem Hinterkopf schon einen "Schlachtplan" aus, um diese
Restaurierung - also die Wiedererweckung so schnell wie nur irgend möglich durchzuführen.
Auch meine Freundin war nun ein wenig infiziert vom Oldie-Virus und machte auch einige
gute Vorschläge, die ich auch in die Tat umsetzte.
Nach einer ersten Durchsicht bemerkte ich, daß einige Originalteile fehlten und machte mir Notizen,
was ich denn am nächsten Tag zu besorgen hatte. Da ich schon einige gute Kontakte
in die Oldtimer-Fahrradszene in Karlsruhe hatte war es am nächsten Tag ein Leichtes, die fehlenden
Teile zu beschaffen. Ich fuhr mit einem vollen Rucksack an Teilen wieder nach Hause
und machte mich auch gleich an's Werk.
Es war zwar nicht allzu leicht, den Lack wieder herauszuholen und den Glanz der
Vergangenheit wiederzuerwecken - doch mit einem Bauerntrick ist es mir gelungen.
Die Hinterradnabe demontierte ich, ließ das alte Öl ab, und inspizierte die Innereien.
Und was ich sah' konnte ich nicht glauben - es war alles zum ersten Mal seit Herstellung des
Fahrrades geöffnet - das erkannte ich an einem Siegel im Inneren - doch es präsentierte sich
alles in einem absoluten Bestzustand - unglaublich - keinerlei erkennbarer Verschleiß - 
Das war das Salz in der Suppe. Wenn diese Teile in solch einem Zustand sind - wie war,
in welchem Zustand war dann das Glockentretlager?!
ich entschied mich zu einem ungewöhnlichen Schritt - und zwar zu dem
das Lager nicht zu öffnen, sondern nur frisch mit Fett über den Schmiermaxe (Schmiernippel) 
zu versorgen und es dabei zu belassen - "ungeöffnet haltbar bis....siehe Rahmenblech" - oder so.
Meist sollte man Dinge die gut laufen - auch gut sein lassen und nicht stören.
Alte Restauriererweisheit.
Nach vier Tagen Arbeit und jeder Menge Schweiß und Hautschrammen war es denn soweit.
Bestückt mit neuen Schläuchen,Mänteln,überholter und geölter Kette,Original RIXE-Klingel, Typhon und Zweitonklingel aus den 30er Jahren und einem fast makellosem Lack und glänzenden Chromfelgen - trug ich Es die Treppen hinunter,wo mich meine Freundin schon erwartete. ich wollte in die Hausbrauerei "Vogelbräu" in Durlach fahren..von meiner damaligen Wohnung gerade mal zweihundert Meter entfernt.
Sollte was passieren, war ich nicht so weit von mir zuhause entfernt.
Ich stieg also auf, klingelte kurz - und los ging die "Jungfernfahrt" - Des Rades zweiter
Frühling hatte soeben begonnen. - und alles ging gut - es lief reibungslos - ich war Stolz wie Harry.
Am nächsten Tag fuhren wir - ich mit dem "VATERLAND" - meine Freundin mit dem RIXE in die 
Stadt zu dem Laden, in dem ich es Tags zuvor erworben hatte. Ich ging hinein, und sprach die
Dame an, ob Sie mal mit nach draußen kommen würde - Sie bejahte und schaute doch ganz
überrascht d'rein. Als wir rauskamen fragte Sie mich  ob ich wieder ein neues restauriertes Rad
erstanden hätte - ohh - und es würde doch so aussehen wie Ihr RIXE damals - wieder stiegen Ihr die Tränen in die Augen - doch dann antwortete ich Ihr "Nein - das sieht nicht nur so aus wie das Rad Ihrer
Mutter damals - sondern das ist Ihr Rad - fertig restauriert und voll Betriebsbereit!"
Da brachen bei der Dame alle Dämme und Sie weinte wie ein kleines Kind - vor Freude...Sie
fragte mich, ob Sie noch einmal damit fahren dürfe...ich erwiderte die Antwort mit einem:"Dumme Frage - 
natürlich, was denken Sie denn - dies' ist doch Ihr Fahrrad!" - Sie stieg auf und drehte eine Runde
um den ganzen Block. Als Sie wieder vor uns stand und abstieg bat Sie mich noch um einen
letzten Wunsch - Sie sagte "Bitte - das kann ich nicht annehmen - bitte behalten Sie es und halten Sie es in Ehren..
bitte verkaufen Sie es niemals - in Ordnung - versprechen Sie mir das?" - Ich konnte es Ihr versprechen..
Das hätte ich so oder so niemals verkauft. und so versieht es noch Heute Klaglos seinen Dienst
im harten Alltagseinsatz - mit Bravour...Respekt!!



VATERLAND-GESCHICHTE

Das "VATERLAND" - war ein Zufalls....genauer gesagt ein Bunkerfund in Karlsruhe ....es trug - und trägt noch heute die Originalfarbe aus der Zeit des Deutschen Reiches - also die Farbe der deutschen Wehrmacht.
Es trug auch beim Fund noch die "Reichsinsignien" - habe ich allerdings entfernt, da Dieses Rad noch immer tapfer und täglich im harten Alltagseinsatz ist - und das heißt egal bei welcher Witterung.
Die Originalfarbe war einst Weinrot - Die Firma "VATERLAND und Söhne und CO. KG wurde 1907 gegründet und hatte Bestand bis ins Jahr 2007 - da meldete die Firma die Insolvenz an.
Das Rad ist heute ausgestattet mit einem Typhon, einer Sturm-sowie auch einer Zweitonklingel wie damals...
Die Original Vaterland-Klingel ist natürlich auch vorhanden...wird aber zur Zeit restauriert.
Es besitzt eine Fichtel&Sachs Nabenschaltung (Mod. 55) - mit dem berühmten Leerlauf und drei Gängen.
Die Nabe wurde im Jahre 1964 nachgerüstet - also - Zeitgenössischer Umbau - sprich:Original!!
Aber den Bock schießt die Erkenntnis ab, die mir nach 5-Monatiger Recherche sagte, wem das Rad einst gehörte....dem ehemaligen Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe Dr.Günter Klotz - es war sein Dienstrad! 
Es war dort noch bis in die sechziger Jahre aktiv im Dienst - natürlich mit abgedeckten Reichsinsignien!

TEMPESTAS-GESCHICHTE

 nach einer kleinen Wartezeit zugesprochen - es war in einem erbärmlichen und restaurierungsbedürftigen Zustand - es war gerade noch so zu retten. Dann kam eine schlimme Zeit - ich verlor meine Arbeit und brauchte Geld - also verkaufte ich es schweren Herzens für 150.-€ - es war noch nicht mal ganz fertig.
 Aber wie das Leben so spielt - man sieht sich immer zweimal.....der Tag kam, und der Herr, der Es von mir einst erwarb rief' mich an und meinte "mein Hinterrad ist wieder krumm - und  ich weiß nicht warum?" - Nun - vielleicht dachte Er, daß ich es Ihm kostenlos repariere - oder so - jedenfalls ....ich fuhr zu Ihm, und schaute mir das Malheur an - Tja - was soll ich sagen - das war wirklich "Grand Malheur" ...Nicht nur die Felge krumm - sondern auch sechs Speichen gebrochen - also von allein passiert sowas nicht! - Der musste wohl in irgendeinem Zustand geistiger Umnachtung mit Schmackes über einen hohen Bordstein gepflügt sein und will jetzt, daß man's für lau wieder richtet - doch wie's der Zufall wollte rückte er bedröppelt schnell davon ab - nachdem ich Ihm klarmachte, daß seine Geschichte zum Himmel stinke - also kaufte ich es Ihm für einen Restwert von 40.-€ wieder zurück und seitdem ist es wieder bei mir und unzertrennlich - Ich werde es niemals wieder hergeben. Es gibt immer noch etwas an dem "Tempestas" zu tun - und es hat immer noch die ein oder andere Macke und ein wenig Rost sowie auch Patina - aber das gehört dazu - technisch ist es einwandfrei!! 
Übrigens - Die Firma "Tempestas" entstand 1887 als Kaslowsky-Werke und wurde im Jahre 1933 an die "HAHN-Fahrradwerke" verkauft - daher auch noch der Hahn als Steuerkopfschild!  
Es ist übrigens wie alle meine Räder noch immer - ohme Klagen - im harten Alltagseinsatz!

  TURMBERG-GESCHICHTE

Dieses "TURMBERG"-Fahrrad, war ebenfalls ein Geschenk von "BICIBENE" aus Durlach - 
Hier nochmals meinen aufrichtigsten Dank Jungs ....Ihr habt mir damit eine Freude gemacht..
jedenfalls befand sich das Rad in einem sehr schlechten Zustand und war gerade noch so zu retten. 
Ich konnte mit einem Zaubertrick den Rost auf den Felgen - sowie auf dem Rahmen fast komplett
entfernen, ohne den Lack zu beschädigen - das Thomson-Tretlager habe ich ausgetauscht und die 
Elektrische-Anlage überholt - samt "BOSCH"-Dynamo!
Mit diesem tapferen Fahrrad habe ich - dank der selbst angebrachten Anhängerkupplung - 
fast 2/3 meines Umzuges vom Karlsruher Stadtteil Durlach - zum Karlsruher Stadtteil Hagsfeld
selbst erledigt - es hat wacker durchgehalten und Schrank für Schrank - und selbst mein Bett
hat es transportiert. - Dafür bin ich Ihm auf ewig verbunden und dankbar!

Es ist nach wie vor noch oft im Alltagseinsatz - und das ohne Klagen - Respekt!!

KALKHOFF-GESCHICHTE

Ich bekam es von einem Freund - einem Fahrradhändler aus Karlsruhe-Durlach geschenkt.
In diesem Sinne noch einmal einen Großen Dank an Christoph & Falk vom Radladen "BICIBENE" - von dem es hier demnächst auch eine Verlinkung auf seine Seite geben wird - wer ein Neus Fahrrad sucht und wirklich Wert auf Qualität und langlebigkeit sowie auch sehr guten Service und Betreuung legt, der ist bei den "BICIBENE"-Jungs verdammt gut aufgehoben - keine Fahrräder von der Stange - sondern Individuell geplant und mit Absprache der Kunden aufgebaut - ganz genau an die Ergonomie des Fahrradfahrers angepasst - also wer ein Neues Fahrrad will - auch im Vintage-Look - also im klassischen Stil - der kommt um "BICIBENE" nicht herum!! Also:  Anrufen,Termin vereinbaren, anpassen, abholen, abfahren - und - wohlfühlen und damit vor allem eins: GLÜCKLICH SEIN! 
So - aber nun mal wieder zu mir hier - dieses "KALKHOFF" wurde vor'm Schrotthändler gerettet und steht heute bei mir auf dem "Fahrradspeicher" über meinem Wohnzimmer im ersten Stock! Es ist bei mir noch oft im harten Alltagseinsatz. 
Es ist seit dem 23.05.2014 leider nicht mehr in meinem Besitz - schnief..
 

 
 HOLLANDRAD-GESCHICHTE

Dieses Rad habe ich .....ich glaube kaum, daß Ihr jetzt noch raten müßt....
Geeeenau!!! - Aus der Schmiede meiner lieben "BICIBENE"-Jungs - Daaaanke!!! 
Als Die Jungs es in einem Schrottcontainer sahen,
haben Sie sofort an mich gedacht, und es vor dem Schrotthändler gerettet!
Es war es in erbärmlichen Zustand - ich
habe wirklich vieeel Zeit und Liebe hineingesteckt um es wieder in den Zustand von 1952
zu versetzen - und glaubt mir - es war wirklich harte Arbeit...vor allem die Felgen
hatten es in sich - Sie zu restaurieren war gar nicht so einfach. Und nun sieht Es fast aus wie aus dem Werk!
Es hat einen Kettenkasten aus echtem Rindsleder, den ich mit
Olivenöl - extra Vergine - wieder geschmeidig bekommen habe, und nun
ist das Leder wieder zart und vor allem flexibel und wetterfest! 
Es hat natürlich eine Besonderheit, nämlich ....tatatataaaaa...
einen 12V-WERU-Dynamo - ja - Ihr habt richtig gehört - 12V.
Das gab's nicht oft - dieses Modell allerdings hatte einen 12V-Stromkreis.
Logischerweise haben die Birnen natürlich auch 12V-5Watt! 


  MOTOBECANE-GESCHICHTE

Eine feine Marke aus Frankreich - Dieses Rad ist von 1984 - Sie gehörte - neben "PEUGEOT" und "MOBILETTE" - zu dem Dreigestirn im Fahrradbau!
Sprich - Sie gehörte zu den drei größten Fahrradherstellern Frankreichs - deren
anderen Beiden ich ja gerade schon genannt habe.
Es hat eine Fichtel&Sachs 3-Gang Nabenschaltung, Rücktrittbremse sowie eine "Weinmann"-Backenbremse vorne! 
28" Zoll Stahlfelgen hinten und vorne. 
Die elektrische Anlage besteht aus einem "UNION"-Dynamo, einem "UNION"-Rücklicht,
sowie einem "UNION"-Frontscheinwerfer in Tropfenform - 
und nicht zu vergessen - also last but not least: "UNION"-Pedalerie!
Dieses Rad habe ich ebenfalls aus der Schmiede von "BICIBENE" - Ja - Jungs - 
wenn ich Euch nicht hätte - ich mach's ja des öfteren gerade - das wisst Ihr ja!
Auf jedenfall war dieses Rad in passablem Zustand, und es machte nicht so viel Arbeit,
es wieder in den Zustand von 1985 zu bringen! 

MISTRESS/SURSEE-GESCHICHTE

Was - Ihr kennt die Marke nicht - gut so - könnt Ihr ja auch gar nicht kennen - 
da es meine "Hausmarke" ist - ehemalig handelt es sich hier um ein ehemaliges
Stadtsportrad von "SURSEE"!
Doch als ich es auf einem Schrottplatz fand, war nur der Rahmen da und zwei verbeulte und verkratzte
Schutzbleche, die gerade so noch d'ranhingen!
Als ich es sah' hat mein Herz geblutet und ich musste es haben, also fragte
ich den Schrotthändler,ob es Ihm etwas ausmachen würde wenn Er es mir verkauft - 
Er lächelte und meinte nur: vergiss' Es - ich schenk's Dir - mach was d'raus!" - Das 
war Musik in meinen Ohren - also ab damit in die heimelige warme gute Stube und eine 
Nachtschicht einlegen. Zum Glück hatte ich noch Original-
 Rennradteile aus den späten Siebzigern...wie zum Beispiel Backenbremsen von "WEINMANN"
oder auch die SHIMANO-Zehngang Shaltung - vorne zwei-hinten fünf!
Und Morgens gegen 05:00 Uhr, war es soweit, ich
 fuhr damit zum Bäcker Brötchen holen!! 

MONZA-GESCHICHTE

Leider besitze ich es nicht mehr - eine Freundin von mir wollte es unbedingt haben.
Woher ich es einst hatte - hmm - mal überlegen ....aber wenn mich nicht alles täuscht - 
ja - na klar ....aus Karlsruhe-Durlach - von - na....na klar:
"BICIBENE"
Die hatten mit diesem Rad keine Freude - irgendein Kunde wollte es nicht mehr haben, nachdem es
repariert wurde - wahrscheinlich, weil die angebauten Teile nicht so ganz original waren,Er die
Rechnung nicht zahlen konnte..oder wie auch immer
 keine Ahnung - auf jeden Fall meinte man, man hätte keinen Platz dafür, und könne damit
nix anfangen. Also habe ich mich Ihm erbarmt und es nach einer Restauration drei Jahre
lang mein Eigen genannt und es beherbergt. Es war für längere Zeit - und 
ist es heute wieder - im harten Alltagseinsatz. Es wird angetrieben durch eine einfache Shimano-
5-Gang Kettenschaltung am Hinterrad. Es hat 2 "Weinmann" Backenbremsen - also 
hinten und vorne, einen Original "UNION"-Dynamo, "UNION".Scheinwerfer,"UNION"
Rücklicht - sowie "UNION"-Pedalerie!
Es befindet sich weiterhin bei mir in der Wartung!


HERKULES-GESCHICHTE

Auch dieses kleine Schätzchen habe ich vor'm Verschrotten bewahrt...
Genauer gesagt, man kannte so meine Fahrradvorlieben, und rief mich an..
"Hey - Merlin - ich hab' da was für Dich!" - Also - nix wie hin, angschaut, entzückt ...
und mitgenommen in sein neues Zuhause - wo es sich noch Heute befindet.
Zur Zeit - nachdem es nun ein paar Wochen als Ersatzrad im harten Alltagseinsatz war,
"erkrankte" es leider, da die Schaltung irgendwie nicht mehr so will wie Sie sollte! 
Deshalb steht es nun bei mir bei den Anderen auf dem "Fahrradspeicher"!en nenn
Tja - und wer verbirgt sich mal wieder hinter diesem Tip ...bzw. Geschenk?
Na klar...........meine Jungs von der "BICIBENE"-Schmiede...
und deshalb gib's jetzt hier - für alle die ein klassisches ...und trotzdem 
hochwertigesNeurad Ihr Eigen nennen wollen - 
den Link zu diesen wirklich einzigartigen Jungs und Ihrer "Fahrradschmiede" - die ich 
mittlerweile schon als Freunde ansehe...also ...
Tatatataaaaaa....hier ist ER...der LINK: www.Bicibene.com
sollte der nicht funktionieren - einfach in der obigen Leiste oder einem
neuen TAB eingeben - und schon seit Ihr da....


TURMBERG DE-LUXE GESCHICHTE 

Ich habe es durch meine beste Freundin Melanie 
erworben, da Sie in dem Haus in der Sie wohnt den Nachbar kennt,der - so wie auch ich - 
alte Fahrräder restauriert. Ich habe es für einen kleinen Obolus erstanden und habe natürlich zuerst
die Große Inspektion durchgeführt - siehe Tipps&Tricks - danach habe ich noch ein paar
Teile gegen Originale getauscht.- wie z.B. das Rücklicht. Nun ist es wieder von "BOSCH"!
Auch den Dynamo habe ich komplett auseinandergenommen und überholt. Alles 
läuft Tadellos und das Rad kommt nun in meine Sammlung. Selbstverständlich werde
entweder ich - oder auch mal meine Partnerin oder auch Freunde von mir dieses Rad weiterhin
ab und zu im harten Alltag einsetzen.

 
KURPFALZ-GESCHICHTE
 
dieses Fahrrad, habe ich durch einen Privatankauf in Karlsruhe-Hagsfeld
erstanden. Es war in einem erbärmlichen Zustand.
Doch nun - eine komplette
um die Ohren geschlagene Nacht später - fährt es sich wieder einwandfrei - 
und alles funktioniert tadellos - ich bin wie damals mit meinem Rennrad - 
damit Morgens zum Bäcker gefahren - Feuertaufe!
Als ich es zum ersten Mal sah, hatte es einige Probleme...
defekte aufgerissene Mäntel, verrostete Felgen, keine 
funktionierende Bremse - geschweige denn Rücktritt. All dieses habe ich überholt - und auch versucht, 
den Lack wieder etwas herauszubringen. Leider hat das Rad nicht wenige Macken - doch ich möchte es so wie es ist erhalten - denn die Spuren eines bewegten lebens darf es ruhig zeigen.
Dieses Rad ist übrigens bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1974 dabei gewesen, und sein Besitzer fuhr damit damals 
extra von Mannheim nach Frankfurt, da Er sich die Zugfahrt dorthin nicht mehr leisten konnte, da Er sich schon das Ticket
für's Frankfurter Waldstadion geleistet hatte. Der Aufkleber des DFB - von der WM '74 - prangt noch heute
auf dem vorderen Schutzblech!!
es wird in meine Sammlung integriert, und 
ich gedenke, es hin und wieder auch im harten Alltag einzusetzen!